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Niederlande
Sehr hohe Relevanz · kommunale Verfahren etabliertDie Niederlande sind das wichtigste Praxisvorbild. Mehrere Kommunen regeln sogenannte verlängerte private Anschlüsse: Der Ladepunkt befindet sich auf privatem Grundstück, das Fahrzeug steht im öffentlichen Raum, und das Kabel wird je nach Kommune über Kabelgoot, Kabelmatte oder flaches Ladekabel geführt.
- •Winterswijk: Pilot mit Kabelgoottegels an 14 Adressen, Evaluation 2025, keine bekannten Meldungen unsicherer Situationen.
- •Alphen aan den Rijn: Kabelmatte und flaches Ladekabel als Standardlösung, Kabelgoot eher als Ausnahme.
- •Amersfoort: konkrete Regeln für Kabelmatten – u. a. CE-Kabel, max. 10 m, keine Adapter, keine Fahrbahn- oder Radwegquerung, Matte max. 5 mm, Antirutschprofil, gelb-schwarze Markierung.
- •Tilburg: Pilot mit 29 Kabelgoten in endgültige Regelung überführt, Kabelgoot bleibt Eigentum der Gemeinde.
- •CROW: dokumentiert kommunale Erfahrungen, u. a. Zeewolde, Zeist und Rotterdam.
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Vereinigtes Königreich
Sehr hohe Relevanz · staatlicher LeitfadenDas Vereinigte Königreich liefert mit dem Leitfaden „Cross-pavement solutions for charging electric vehicles“ eine besonders relevante staatliche Prüflogik für lokale Behörden.
- •Department for Transport / Office for Zero Emission Vehicles: offizieller Leitfaden zu Cross-Pavement-Lösungen.
- •Enfield: offizielles Verfahren für Footway Channels.
- •Oxford: Gul-e-Lösung für Haushalte ohne Einfahrt.
- •Milton Keynes: erweiterte Testphase nach erfolgreichem Versuch.
Eine Kabelrinne schafft keinen Anspruch auf einen Parkplatz.
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Dänemark
Hohe Relevanz · Kabelschienen im GehwegDänemark ist relevant, weil mehrere Kommunen Kabelschienen im Gehweg ausdrücklich als genehmigungsfähige Lösung behandeln.
- •Kopenhagen: private und nutzerbegrenzte Ladepunkte mit Kabelschienen auf öffentlicher Straße; Evaluation für 2027 vorgesehen.
- •Gentofte: Antrag auf Kabelschiene möglich, wenn auf eigenem Grundstück physisch keine Lade- oder Parkmöglichkeit geschaffen werden kann.
- •Helsingør: Genehmigung für Kabelschiene erforderlich, bevor ein Ladekabel über den Gehweg geführt wird.
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Belgien
Hohe Relevanz · uneinheitliche kommunale PraxisBelgien zeigt ein uneinheitliches, aber relevantes Bild: restriktive Positionen, kommunale Einzelfallregeln und konkrete Kabelgoot-Verfahren existieren nebeneinander.
- •Sint-Genesius-Rode: Kabelgoten für private Ladepunkte.
- •UVCW: Analyse zur Nutzung des öffentlichen Raums für privates Laden, mit Fußgängersicherheit und Barrierefreiheit als zentrale Konfliktpunkte.
- •VVSG: Leitfaden zur Frage, ob Ladekabel über das Trottoir geführt werden dürfen.
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